KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst

Das KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst eröffnete Ende Oktober 2016 das gesamte ehemalige Brauerei-Gebäude mit drei Ausstellungen im Maschinenhaus. Nach umfangreicher Sanierung wurde der regelmäßige Ausstellungsbetrieb im kompletten Gebäude aufgenommen.
Die privat finanzierte Institution bietet neben wechselnden Ausstellungen internationaler Gegenwartskunst auch Veranstaltungen und Gastronomie Raum. KINDL will mit seinem Programm Themen gleichermaßen setzen wie aufgreifen, am internationalen Kunstdiskurs teilhaben und die vielfältige Neuköllner Nachbarschaft weiter beleben.

Der Entwurf und das Konzept für den Umbau stammen von grisard’architektur aus Zürich. Für die Umsetzung war seit 2014 das Architekturbüro Dr. Krekeler & Partner verantwortlich.
Das Ensemble aus Maschinenhaus, Kesselhaus und Sudhaus bezeugt bis heute seine ursprüngliche Funktion im Brauereibetrieb. Die dadurch deutlich charakterisierten Räume und Gebäudeteile legen unterschiedliche Nutzungen nahe: Auf drei Etagen bietet das ehemalige Maschinenhaus Raum für monografische und thematische Ausstellungen. Außerdem entstehen hier Flächen für kulturelle Veranstaltungen verschiedener Art. Im spektakulären, rund 20 Meter hohen Kesselhaus werden wechselnde künstlerische Interventionen und ortsspezifische Auseinandersetzungen zu sehen sein. Das Sudhaus mit seinen sechs riesigen Kupferkesseln – den einst größten Sudpfannen Europas – ist nun wieder der Neuköllner Öffentlichkeit zugänglich: Im einstigen „Palast Berliner Bierkultur“ lädt ein Literatur-Café zum Verweilen ein, auf dem Vorplatz der Brauerei entsteht unter Platanen ein abgesenkter Biergarten.

Informationen zum KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst finden Sie unter www.kindl-berlin.de

Weitere Informationen zum ehemaligen Kindl-Gelände finden Sie unter unseren Projekten.