Projekte der [Aktion! Karl-Marx-Straße]

Hier stellen wir Ihnen ausgesuchte Projekte der [Aktion! Karl-Marx-Straße] vor.

 

Eine umfangreiche Maßnahmenliste finden Sie im Entwicklungskonzept der [Aktion! Karl-Marx-Straße] ab Seite 22 sowie im dortigen Anhang.

Langfassung des Entwicklungskonzepts Aktion Karl-Marx-Straße vom 31.05.2008 (PDF-File; 12,7 MB)

 

BROADWAY NEUKÖLLN - Das Magazin der [Aktion! Karl-Marx-Straße]

Titel des aktuellen BROADWAY NEUKÖLLN 3

BROADWAY NEUKÖLLN – Das Magazin der [Aktion! Karl-Marx-Straße]
Spannend, aktuell, literarisch, skurril, informativ

BROADWAY NEUKÖLLN ist das Magazin für Akteure und Besucher der Karl-Marx-Straße. Spannend soll es sein, aus der Mitte des Geschehens berichten, anecken und aufwirbeln. Deshalb wird es gemeinsam mit den Akteuren der Karl-Marx-Straße erstellt.

Wimmelbild Karl-Marx-Straße (c) Annette, Marie, Maki, Nadja, Salom der www.musenstube.de

In der aktuellen Ausgabe des BROADWAY NEUKÖLLN lernen Sie die Kreativen der Karl-Marx-Straße kennen. Neben Bildenden Künstlern und Modedesignern sind das auch kreative Akteure wie Hauseigentümer, Händler und Überlebenskünstler. Lesen Sie spannende Geschichten über eine Kreativschmiede in der Ganghoferstraße, über einen singenden Demonstrationszug auf der Karl-Marx-Straße oder über „Chaotic-Room-Installing mit Streetview-Things“ der kreativen Händler. Lernen Sie die „ganzheitliche“ Kreativität Neuköllns kennen!

So positiv der Wandel auch sein mag – einige machen sich Sorgen. Was bedeutet es für die Bewohner, in einem Sanierungsgebiet zu leben? Erkenne ich meine Straße in fünf Jahren noch wieder? Im neuen BROADWAY befassen sich eine Eigentümervertreterin und ein Mietervertreter aus Neukölln genauso mit diesem Thema wie eine Raumplanerin der TU Dortmund.

BROADWAY NEUKÖLLN liegt an folgenden Orten zur Abholung gratis bereit:

- Heimathafen im Saalbau Neukölln, Karl-Marx-Straße 141

- Neukölln Info Center im Rathaus Neukölln, Karl-Marx-Straße 83

- Wirtschaftsförderung Neukölln im Rathaus Neukölln, Karl-Marx-Straße 83

- Citymanagement der [Aktion! Karl-Marx-Straße], Richardstraße 5

- Brandenburgische Stadterneuerungsgesellschaft mbH, Karl-Marx-Straße 117

- Kreative Gesellschaft Berlin, Hertzbergstraße 1

Sie können den BROADWAY NEUKÖLLN aber auch hier als PDF-Datei herunterladen.

Ausführliche Online-Variante Streitgespräch

Ab Seite 12 lesen Sie im aktuellen BROADWAY NEUKÖLLN, welche Bedeutung der Wandel in Neukölln für Eigentümer und Mieter nach Meinung von Wilhelm Laumann ("Berliner Mieterverein e.V.") und Annette Beccard (Eigentümerschutz-Gemeinschaft "Haus und Grund") haben könnte. Im Print-Magazin musste das Interview leicht gekürzt werden - hier können Sie Sich das Interview in voller Länge ansehen:

- Online-Variante des Streitgesprächs aus BROADWAY NEUKÖLLN 3 zum Download (PDF-Datei)

Platz der Stadt Hof als Zentrum der Karl-Marx-Straße


Der Platz der Stadt Hof von Süden betrachtet. Foto: Sandra Hoyn

Der Platz der Stadt Hof, bisher eher ein verbreiteter Gehweg, kaum als Platz wahrnehmbar und bei den meisten Neuköllnern unbekannt, wird zum Mittelpunkt der Karl-Marx-Straße ausgebaut. Hier ist der Eingang nach Alt-Rixdorf über die Richardstraße, es beginnt das Büdner-Dreieck, hier stand in wilhelminischer Zeit das Bürgerdenkmal, der Platz verbindet kleinteilige Nutzungen im Süden in der Altstadt mit dem großflächigen Shopping-Zentrum im Norden.

Platz der Stadt Hof als Salon der Karl-Marx-Straße - Ein Projekt von Herrn Steinle und Neukölln.TV im Rahmen des Aktionärsfonds der A!KMS 2009. Foto: Armin Gründler, Neukölln.TV

Im Rahmen der [Aktion! Karl-Marx-Straße] wurde ein Wettbewerb ausgelobt, für den sich 45 Teams aus Architekten, Stadtplanern, Landschaftsarchitekten und Künstlern bewarben. Ein Auswahlgremium lud elf Teams zur Teilnahme ein. Das gesamte Wettbewerbsverfahren fand unter intensiver Einbeziehung der Bevölkerung statt.

Platz der Stadt Hof als Salon der Karl-Marx-Straße - Ein Projekt von Herrn Steinle und Neukölln.TV im Rahmen des Aktionärsfonds der A!KMS 2009. Foto: Armin Gründler, Neukölln.TV

Veranstaltungen und Events auf dem Platz der Stadt Hof dienten dabei nicht nur der Information der Anwohner, sondern gaben auch den Planern und Künstlern die Gelegenheit, das Leben auf dem Platz kennenzulernen. Neun Wettbewerbsentwürfe wurden schließlich eingereicht und am 01. September 2010 der interessierten Öffentlichkeit im Saalbau Neukölln vorgestellt.

Der Platz der Stadt Hof  Foto: F+S

Am 2. September 2010 tagte das Preisgericht und entschied sich nach langer Diskussion für drei Entwürfe und eine Anerkennung:
1. Preis: el:ch Landschaftsarchitekten mit Nadia Kaabi Linke
2. Preis: Mettler Landschaftsarchitekten mit audio-architektur
3. Preis: St raum a. GmbH mit der Künstlergruppe inges idee
Anerkennung: feldt72 architektur & urbane strategien ZT mit Ton Matton


meinstein - Der künstlerische Beitrag zur Umgestaltung des Platzes der Stadt Hof


Mosaiktag auf dem Platz der Stadt Hof am 22. Mai 2011. Foto: Olivia Güthling

Mit dem Mosaiktag am 22. Mai 2011 auf dem Platz der Stadt Hof wurde ein vielleicht einmaliges Projekt abgeschlossen. Die Teilnehmer der 11 zweiteiligen meinstein-Workshops von Nadia Kaabi-Linke kamen zusammen, um eine Stelle für ihren persönlichen Stein zu markieren, wo er später auf dem umgebauten Platz der Stadt Hof wiederzufinden sein wird.

Markierung der Stelle für den persönlichen Stein auf dem späteren umgestalteten Platz der Stadt Hof. Foto: Olivia Güthling

Vorher haben die Teilnehmer mit jeder ihrer Aussagen zum Zusammenleben in Neukölln die Anordnung der Steine auf dem Platz verändert. So ist aus reiner Statistik ein Neukölln-Gefühl geworden, das sich im Muster der Pflasterung des Platzes ablesen lassen wird.

Der zukünftige Platz der Stadt Hof - ein Denkmal von Neuköllnern für Neuköllner. Foto: Roos Versteeg

Vielleicht erstmals haben Hunderte Bewohner den Gestaltungsplan für einen zentralen Platz zusammen erstellt – von Neuköllnern für Neuköllner.
Ein Projekt der [Aktion! Karl-Marx-Straße], realisiert von el:ch Landschaftsarchitekten, der Künstlerin Nadia Kaabi-Linke und Bewohnern Neuköllns.


Link

Hintergrundinfos, Fotos, Interviews sowie ein Logbuch zum Verlauf der Workshops finden Sie auf der Website des Projektes meinstein

Schülerworkshops


Schülerworkshop auf dem Platz der Stadt Hof 2010. Bildrechte: UmbauStadt, Fotograf: Philipp Heiduk

Seit 2008, also von Anfang an, haben Schüler, Künstler und Planer den Sanierungsprozess der Karl-Marx-Straße mit Workshops begleitet und auf diese Weise wichtige Erkenntnisse zum Entwicklungsprozess des Neuköllner Zentrums beigetragen. Für die [Aktion! Karl-Marx-Straße] stellen die Schülerworkshops einen zentralen Baustein dar, spiegeln sie doch ihre Überzeugung wider, dass die Gestaltung der Zukunft der Karl-Marx-Straße nur gemeinsam mit allen Akteuren, gerade auch mit den Kindern und Jugendlichen, gelingen kann.

Mütterkurs der VHS Neukölln der Illustratorin Anna Faroqhi („Neukölln-Comic“) und des Künstlers Haim Peretz: Interpretation der Karl-Marx-Straße in Zeichnungen und Collagen. Bild von einer der teilnehmenden Mütter

2011 fanden vier Schülerworkshops statt. Dieses Mal ging es den Schülern darum, ihre Ideen & Visionen für zukünftige Fassadengestaltungen der Neuköllner Magistrale zu entwickeln. Die Ergebnisse präsentieren sie im Rahmen der 48 Stunden Neukölln vom 17. bis 19. Juni 2011. In einer Ausstellung werden Bilder, Skizzen, Fotos, Modellbauten und Pläne gezeigt, die in vier Schülerworkshops entstanden sind.

Workshop der Architektin und Künstlerin Katharina Rohde mit Schüler/-innen der katholischen St. Marien-Oberschule. Foto: Katharina Rohde

1) Eindrücke aus einer „Fassadenrally“, Fassadenentwürfe, Statements und Visionen für ausgewählte Fassaden der Karl-Marx-Straße entstanden in der Arbeit der Architektin und Künstlerin Katharina Rohde mit Schüler/-innen der katholischen St. Marien-Oberschule.
2) Student/-innen des Fachbereichs Stadtplanung der Uni Dortmund horchten unter der Leitung des Stadplaners Jan Polivka mit Schülern des Albrecht-Dürer-Gymnasiums in Häuser hinein und versuchten ihren Geist zu erspüren – sie widmeten sich besonders der Fassade des Gebäudes Karl-Marx-Straße 43. Ihre Ideen wurden im Modell-Maßstab real.

Mütterkurs der VHS Neukölln der Illustratorin Anna Faroqhi („Neukölln-Comic“) und des Künstlers Haim Peretz: Interpretation der Karl-Marx-Straße in Zeichnungen und Collagen. Bild von einer der teilnehmenden Mütter

3) Auch Eva Hertzsch und Adam Page waren mit Schülern des Albert-Schweitzer-Gymnasiums den Häusern, ihrem Leben und Gesicht auf der Spur – unter besonderer Berücksichtigung der nachhaltigen und umweltfreundlichen Fassadengestaltung und der bürgerschaftlichen Partizipation.
4) Schließlich entdeckten Mütter aus einem Mütterkurs der VHS Neukölln zusammen mit der Illustratorin Anna Faroqhi („Neukölln-Comic“) und dem Künstler Haim Peretz die Karl-Marx-Straße für sich neu und interpretierten ihre Eindrücke in Zeichnungen und Collagen.

Workshop der Architektin und Künstlerin Katharina Rohde mit Schüler/-innen der katholischen St. Marien-Oberschule. Foto: Katharina Rohde

Die Präsentation der Schülerworkshops bei den 48 Stunden Neukölln vom 17. bis 19. Juni 2011 wurde ermöglicht durch die freundliche Unterstützung von BIOTRONIK. Organisation der Abschlusspräsentation: Katharina Rohde und Simon Hauser. Verantwortlich für die Workshops: Dr. Dorothea Kolland, Kulturamt Neukölln. Infos unter Tel.: 90239 – 2431.


Downloadangebot

Einladung zum FASSADENFESTIVAL der Schülerworkshops 2011 (Postkarte als PDF-File)

*querstraße - Die Schülerworkshops 2010 (Publikation als PDF-File)

Die, die sich für etwas einsetzen
(Entwürfe von Schülern der Albert-Schweitzer-Oberschule für den Platz der Stadt Hof als PDF-File)

Namenswettbewerb für das ehem. Hertie-Gebäude


Das neue Geschäftshaus in der Karl-Marx-Straße 92. Foto: Thomas Porr

„Ehemaliges Hertie“ hat als Name für das Geschäftshaus in der Karl-Marx-Straße 92 ausgedient. Am Donnerstag, dem 23. September 2010 fand im Rathaus Neukölln die Preisverleihung der besten Namensvorschläge für das ehemalige Hertie-Gebäude statt. Eine fünfköpfige Jury, die aus Vertretern des Eigentümers, des Bezirksamtes und einem Vertreter der [Aktion Karl-Marx-Straße] bestand, hatte die Qual der Wahl: 209 Bürger-Vorschläge waren bei der [Aktion! Karl-Marx-Straße] eingegangen. Gewonnen hat Kristina Matthiesen mit ihrer originellen Wortkreation „marXity“. Überzeugt hat die Jury, dass der Name mit der Anspielung auf die Karl-Marx-Straße einen lokalspezifischen Bezug hat und gleichzeitig aufgrund der Verschmelzung mit dem Begriff City imageprägend ist.

Baustadtrat Thomas Blesing verleiht die Preise im Rahmen des Namenswettbewerbs für das ehemalige Hertie-Gebäude. Foto: BSG

Alle ausgezeichneten Namen im Überblick:
Platz 1: marXity
Platz 2: Marxetta
Platz 3: Das Rix
Anerkennungspreise:
Centrell, Rixini, MarxMekka, KaDeNe (Kaufhaus der Neuköllner), Rollneck, In Neukölln, Rixie, Marxina, Marxim, RIX
Sonderpreise für besonders originelle Vorschläge:
buschKOOFski, L.T.E (Lebe Wohl Tante Emma Laden)


Downloadangebot

Auslobung des Namenswettbewerbes (Postkarte als PDF-File)

Alte Post Neukölln - Temporäre Zwischennutzung


Hauptpost Neukölln, Foto: Dirk Faulenbach, BA Neukölln - Fachbereich Stadtplanung

Auf Initiative der Abteilung Bauwesen des Bezirksamtes Neukölln, Fachbereich Stadtplanung, wurde die Alte Post in der Karl-Marx-Straße 97/99 2008 und 2009 zum temporären Kulturhaus. Mit Ausstellungen, Theater, Schülerworkshops und Events wurde sie aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt, denn das neue Gesicht der Karl-Marx-Straße braucht diesen prägenden Prachtbau als lebendigen Ort.

Freigestellter Baumraum vor der Alten Post von Florian Rexroth bei den 48 Stunden Neukölln, Foto: Susann Kramer

2009, in der zweiten Kultursaison der Alten Post, zählte der ausführende Projektpartner, das Kulturnetzwerk Neukölln, innerhalb von fünf Monaten knapp 10.000 Besucher. Das ist weit mehr als viele Galerien oder Museen je erreichen. Ein schöner Erfolg.

Eröffnungsausstellung im Rahmen der 48 Stunden Neukölln 2008: Exquisit. Foto: Martin Steffens

Dies alles war nur durch die außergewöhnliche Kooperationsbereitschaft des Grundstückseigentümers, die Unterstützung durch die Bezirksverwaltung, die Finanzierung seitens der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und vor allem durch das besondere Engagement des Kulturnetzwerks Neukölln möglich.


Alte Post Neukölln - Workshop zur Revitalisierung


Alte Post. Foto: Sandra Hoyn

Zur Revitalisierung der Alten Pot fand am 29. und 30. April 2009 ein Workshop mit Vertretern der Eigentümer, des Einzelhandels, der Kreativwirtschaft, Kunst und Kultur, der Verwaltung und verschiedener Vereine statt. Die Ergebnisse des Workshops wurden in einer Dokumentation festgehalten.



Neuköllner Tor - Ausgezeichnet in doppelter Hinsicht


Lichtinstallation Neuköllner Tor, Abbildung luna.lichtarchitektur

Das Neuköllner Tor – ein Schlüsselprojekt im Rahmen des Stadtumbau West-Gebiets Neukölln-Südring – wurde am 24. Juni 2009 vom damaligen Bundesminister Wolfgang Tiefensee im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs “Stadt bauen. Stadt leben.” ausgezeichnet. Die im Juni 2008 in Betrieb genommene Lichtinstallation am U- und S-Bahnhof Neukölln ist damit eins von 55 ausgezeichneten Projekten aus 430 Bewerbungen von 221 Städten und Gemeinden.

Gesucht wurden bundesweit herausragende Projekte und vorbildliche Verfahren, die sich in den vergangenen zehn Jahren durch innovative Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung in Stadt und Region ausgezeichnet und hohe baukulturelle Qualitätsmaßstäbe gesetzt haben.

Neuköllner Tor - live und in Farbe

Und das ist erst der Anfang. Ab 2010 stehen der zweite Bauabschnitt der prämierten Lichtinstallation und der Umbau der angrenzenden Karl-Marx-Straße mit Radfahrstreifen und Baumpflanzungen auf der Agenda der Abteilung Bauwesen des Bezirksamtes Neukölln.

Ziel der Lichtinstallation ist es, neben der Signalwirkung für den U- und S-Bahnhof und der Markierung des Eingangs in die Karl-Marx-Straße die Verkehrssituation und die Aufenthaltsqualität für Fußgänger zu verbessern.