Umbau der südlichen Karl-Marx-Straße

Am 26.10.2012 wurde die Fertigstellung der südlichen Karl-Marx-Straße gefeiert. Die Gewerbetreibenden, Anwohner und alle interessierten Besucher der Karl-Marx-Straße waren herzlich eingeladen, sich bei Musik, Getränken und Kartoffelsuppe über die Baumaßnahmen rund um die Karl-Marx-Straße zu informieren.
Ephraim Gothe (Staatssekretär für Bauen und Wohnen) und Thomas Blesing (Neuköllner Stadtrat für Bauen, Natur und Bürgerdienste) pflanzten zur Einweihung einen Japanischen Schnurrbaum an der Karl-Marx-Straße/ Ecke Kirchhofstraße.

Nach gut zwei Jahren Bauzeit präsentieren sich die südliche Karl-Marx-Straße und ein Teil der Saalestraße in einem neuen Licht: breitere Gehwege, durchgehende Radspuren und eine attraktive Gestaltung. Damit sich die Aufenthaltsqualität entlang der Straße verbessert, wurden zudem die Anzahl der Parkplätze verringert. Dem Autoverkehr steht nur noch eine Fahrspur je Richtung zur Verfügung.
Staatssekretär Gothe: „ Die Neugestaltung und Aufwertung der Karl-Marx-Straße ist ein wichtiger Beitrag zur Stabilisierung dieses für Handel und Dienstleistung wichtigen Stadtraums. Wir verstehen unsere Förderung und Unterstützung als Anschub und hoffen nun darauf, dass private Investoren unserem Beispiel folgen.“

Die Finanzierung der Gesamtkosten für die Planung und den Umbau in Höhe von 2,8 Mio. Euro wurden zum größten Teil vom Bund und der EU getragen. 2 Mio. Euro kamen aus dem Bundesförderprogramm „Stadtumbau West“ und damit unter anderem aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Der Bezirk übernimmt einen Anteil von 800.000 Euro.
Versorgungsunternehmen und die BVG haben die Gelegenheit genutzt, um neue Leitungen zu verlegen, Abwasserkanäle zu bauen und einen Teil der Tunneldecke der U-Bahnlinie 7 abzudichten.
Der Umbau der nördlich angrenzenden Karl-Marx-Straße wird in drei weiteren Bauabschnitten bis zur Weichselstraße fortgesetzt.

Downloads zum Umbau der südlichen Karl-Marx-Straße