Umbau der Karl-Marx-Straße

Die Karl-Marx-Straße ist der zentrale Versorgungsbereich des multikulturellen Bezirks Neukölln. Um sich als modernes Zentrum zu profilieren, muss sich die Karl-Marx-Straße aber noch wandeln. Es gibt beispielsweise zu wenig Platz für Fußgänger und Radfahrer, gleiches gilt für Cafés und Restaurants.

Der Umbau verfolgt das Ziel, die Aufenthaltsqualität zu steigern und das Einkaufen angenehmer zu machen. Verschiedene Maßnahmen sollen dazu beitragen: Die Reduzierung der Fahrbahnen auf eine Spur pro Richtung und der Wegfall der Stellplätze im Straßenraum ermöglichen die Anlage eines Radstreifens pro Richtung und die Verbreiterung der Gehwege. Wo es geht, werden Bäume gepflanzt. Platzartige Bereiche werden neu angelegt, so dass sich gastronomische Angebote im Straßenraum etablieren können. Der Alfred-Scholz-Platz wurde 2014 bereits fertiggestellt.

Diese Ziele folgen den Leitbildschwerpunkten der [Aktion! Karl-Marx-Straße] „Handeln, Begegnen und Erleben“ sowie den Handlungsfeldern “Interessen bündeln”, “Platz schaffen” und “Vielfalt stärken”.

Der Umbau der Karl-Marx-Straße schließt im Süden an den bereits im Programm Stadtumbau West realisierten Bauabschnitt rund um den S-Bahnhof Neukölln und den fertigen Bauabschnitt zwischen Jonas- und Uthmannstraße an, der Ende 2015 abgeschlossen werden konnte. Seit Frühjahr 2016 wird nun der nördlich anschließende Abschnitt, zwischen Uthmann- und Briesestraße, umgebaut.

Die Planungen sehen vor, ab 2018 dann die letzte Etappe der Karl-Marx-Straße bis zur Weichselstraße umzubauen. Die gesamte Straßenbaumaßnahme der Karl-Marx-Straße wird aus Mitteln der Städtebauförderung – Aktive Zentren – finanziert und beläuft sich auf ca. 11 Millionen Euro.

Aktuelle Baustellennews an der Karl-Marx-Straße und im Zentrum Karl-Marx-Straße finden sie unter Baustellennews

Downloads:
Bauphasen auf der Karl-Marx-Straße (PDF-File; 5MB)
Präsentation der Vorplanung der Dorsch Gruppe BDC, Stand: Juni 2011 (PDF-File; 3,6 MB)